Altbergbau Schritt für Schritt: So läuft die Führung für Gäste aus Hannover
Wie sieht eine Grubenfahrt im Altbergbau eigentlich von innen aus? Diese Frage stellen sich viele Interessierte aus dem Umkreis von Hannover, bevor sie sich für einen Besuch in unserem Bergbaumuseum „Lautenthals Glück“ bei Goslar entscheiden. Wir zeigen Ihnen den Ablauf im Detail, damit Sie wissen, was Sie erwartet. So können Sie Ihren Ausflug entspannt planen und sich auf das Erlebnis konzentrieren.
Der Ablauf einer Grubenfahrt von A bis Z
Etwa 20 Minuten vor der geplanten Abfahrt treffen sich alle Gäste am Eingang des Museums, um Helme entgegenzunehmen und Hinweise zum Ablauf zu erhalten. Anschließend geht es mit der Grubenbahn hinein in den Berg, wobei der Fahrtlärm bei rund 90 dB liegt und die Umgebung dunkel sowie etwas beengt wirkt. Nach der Ausfahrt aus der Bahn beginnt die eigentliche Führung durch die historischen Stollen des Silbererzbergwerks. Insgesamt dauert der komplette Besuch rund zwei Stunden, sodass Gäste aus der Region Hannover den Ausflug gut in einen Tagesplan einfügen können. Während der Führung berichten unsere Guides über den historischen Altbergbau, die Sprache der Bergleute und den Alltag unter Tage. Dabei achten wir bewusst auf eine Mischung aus Wissen und Unterhaltung, weil wir als touristische Einrichtung ein möglichst breites Publikum ansprechen.

Zwei Sohlen, Stufen und konstante Kühle
Die Führung verläuft über zwei Sohlen, also zwei Etagen des Bergwerks, was den Altbergbau räumlich erfahrbar macht. Zwischen den Sohlen sind rund 20 Stufen zu überwinden, weshalb eine gewisse Grundmobilität erforderlich ist. Unter Tage herrschen konstant 8,5 °C, deshalb empfehlen wir Ausflüglern aus der Nähe von Hannover warme Kleidung sowie festes Schuhwerk. Barrierefreiheit können wir aufgrund der historischen Anlage leider nicht anbieten, und auch Hunde dürfen nicht auf das Gelände.
- Ankunft und Empfang: Rund 20 Minuten vor Abfahrt melden Sie sich am Museumseingang. Dort erhalten Sie Ihren Helm und erste Informationen zum Verlauf.
- Einfahrt mit der Grubenbahn: Die Bahn bringt Sie in die Tiefe des Berges. Der Fahrtlärm und die enge Umgebung sind Teil des authentischen Altbergbau-Erlebnisses.
- Führung über zwei Sohlen: Ihr Guide erklärt Geschichte, Technik und Alltag der Bergleute. Rund 20 Stufen verbinden die beiden Etagen unter Tage.
- Erzschifffahrt als Höhepunkt: Mit eigener Körperkraft bewegen Sie ein historisches Boot durch den Stollen. Diese Station begeistert erfahrungsgemäß Gäste jeden Alters.
- Ausfahrt und Abschluss: Nach der Rundtour geht es wieder zurück ans Tageslicht. Insgesamt sollten Sie etwa zwei Stunden für den Besuch einplanen.
Wer aus dem Raum Hannover anreist, sollte den Ausflug idealerweise vorab anmelden, damit wir Ihnen einen festen Platz sichern können. Besonders an Wochenenden, Feiertagen und in Ferienzeiten ist eine Reservierung sinnvoll.
Häufige Fragen zum Ablauf im Altbergbau bei Hannover-Ausflüglern
Wie läuft die Führung im Altbergbau konkret ab?
Die Tour startet mit einer Einweisung am Eingang und der Fahrt in den Berg mit der Grubenbahn. Anschließend erkunden Sie über zwei Sohlen die Stollen und erleben zum Abschluss die Erzschifffahrt, insgesamt vergehen dabei etwa zwei Stunden.
Wie anstrengend ist die Grubenfahrt für Gäste rund um Hannover?
Für die Führung sind rund 20 Stufen zwischen den Sohlen zu bewältigen, ansonsten geht es überwiegend ebenerdig durch die Stollen. Da die Bahnfahrt laut ist und die Gänge eng wirken können, sollten Sie sich auf ein authentisches Bergbau-Erlebnis einstellen.
Muss man einen Helm tragen?
Ja, im gesamten Bergwerk gilt Helmpflicht. Sie müssen jedoch keine eigene Ausrüstung mitbringen, denn die Helme werden Ihnen kostenlos gestellt.
Wie sollte man sich für den Besuch anziehen?
Unter Tage herrschen konstant 8,5 °C, daher raten wir zu warmer Kleidung, auch wenn es oben sommerlich warm ist. Festes Schuhwerk ist Pflicht, weil die Wege im Altbergbau uneben und teils feucht sein können.
